Neujahrsempfang 2026
Das Schlechteste ist die Stimmung – Unser Neujahrsempfang 2026
„Das Schlechteste ist die Stimmung” – so hat Geschäftsführer Robert Wagner den Neujahrsempfang der Haus St. Josef gGmbH am 20.01.2026 eröffnet. Und es stimmt: Hört man Nachrichten, liest Zeitungen oder sitzt am Stammtisch, sieht alles düster aus. Aber weitet man den Blick merkt man: Die Realität ist oft besser als die Stimmung drumherum.
Deshalb haben wir dieses Jahr etwas anderes gemacht. Keine langen Reden, sondern Gespräche. Über Zuversicht. Über die kleinen Momente, die oft übersehen werden, aber eigentlich das Wichtigste sind. In Wohnzimmeratmosphäre empfing Fachbereichsleiterin Miriam Röber Menschen mit ihren Geschichten über die positiven Narrative neben all der schlechten Stimmung.
Tobias Berg von der Außenwohngruppe Fuchsbau hat erzählt, wie Natur und Bewegung wirken und wie mit allen Sinnen erlebt und gelebt wird.
Pfarrer Michael Datené hat über Trauer gesprochen. Über die Frage: Wie gibt man Zuversicht, ohne falsche Hoffnung zu machen? Wie spendet man Trost, wenn man selbst sucht?
Patrick Nowicki, seit acht Wochen Bürgermeister in Eschweiler, hat nicht als Politiker gesprochen, sondern als Mensch. Über Karneval, über seine Kinder und die Welt, die sie erben. Über sein persönliches „positives Narrativ”.
Hêlîn Aydin-Dalin von der Außenwohngruppe Startbahn hat vom Kampf gegen starre Strukturen erzählt – zäh, frustrierend, aber am Ende erfolgreich. Gemeinsam mit den jungen Bewohner*innen, dem Team und der Solidarität aller Jugendwohngruppen hat sie bewirkt, dass junge Menschen in der Verselbstständigung mehr Geld bekommen. Kleiner Sieg. Zählt trotzdem.
René Frambach aus dem Sternenhaus hat über die traumapädagogische Zertifizierung gesprochen – „Orte der Zuversicht” schaffen für Kinder, die oft wenig Grund hatten zu vertrauen und wie sie einem Team ein kleiner Kosmos voller gesellschaftlicher Ideale sein kann.
Danach ging es in den treffPunkt. Canapés, Getränke, Gespräche. Weiterreden über das, was trotz allem gut läuft.
Danke an alle, die gesprochen haben. An alle, die zugehört haben.
Das Schlechteste ist die Stimmung. Die Realität ist oft besser.